Zack Snyders Justice League Cover
CineCheck, [Filmkritik]

„Zack Snyder’s Justice League“-Kritik: Vier Stunden pures Versöhnungskino

2017 ist ein Schicksalsjahr für Zack Snyder: Nach „Man of Steel“ und „Batman v Superman“ wird er erneut verpflichtet, um das DCEU weiter auszubauen. Diesmal soll es „Justice League“ werden – jenes Werk, welches Batman, Aquaman, The Flash und Kollegen vereinen sollte. DCs Vorzeigeprojekt und die verspätete Antwort auf Marvels „Avengers“-Filme. Snyder hat also alle Hände voll zu tun, den Film auf die Beine zu stellen, verbunden mit allem Druck, der dahinter steht. Noch während der Produktion nimmt sich seine Tochter Autumn mit gerade einmal 20 Jahren das Leben. Das ist hart, unfassbar hart…

Eine Vision in Trümmern

Der Filmemacher steigt darauf aus dem Projekt aus und ein anderer übernimmt. Ausgerechnet „Avengers“-Regisseur Joss Whedon soll es richten – der Typ von der Konkurrenz. Dieser hat natürlich nicht die dankbarste Aufgabe zu meistern, aber mit den kompetent gedrehten MCU-Filmen in der Vita scheint hier ein Fachmann einzuspringen, der das Vorhaben retten könnte. Vollmundig kündigt Whedon an, Snyders Stil so gut es geht emulieren zu wollen. Es solle keinen Bruch geben zwischen „Justice League“ und Snyders vorherigen DC-Filmen. Das klang schön, aber auch ganz schön großspurig. Alle Zweifel sollten berechtigt sein. Am Ende verwendet Whedon nur rund zehn Prozent des Materials, welches Snyder bereits abdrehte und kurbelt alles runter, nur keinen Film im Sinne des sogenannten SnyderVerse.

Whedon wurde am Ende eher für eine Nachdrehorgie engagiert, die „Justice League“ völlig umkrempelte und sich so weit von Snyders Vision entferne, wie nur möglich. Und so kam es, dass für 300 Millionen Dollar ein Film entstand, der fast als Perversion anzusehen ist. Ein Film, der nichts weiter ist als ein Torso. Ein Streifen, der krampfhaft auf etwas gebürstet ist, was er nicht ist und nie sein sollte. DC sollte zu Marvel werden, mit erzwungenen Gags und einer Rezeptur, die schlussendlich völlig versalzen war. Die Leichtigkeit, für die Marvel steht, kann so bierernst, wie das DCEU aufgezogen ist, nicht funktionieren. Mit allem einher geht eine Geschichte, die in dieser verstümmelten Imitation in sich nicht logisch ist und in denen die Figuren keine Zeit zum Atmen bekommen. Gerade das große Aufeinandertreffen DCs Vorzeigehelden wird auf magere zwei Stunden heruntergeschnitten – ein Fiasko! Und das merkten Publikum und Kritiker, entsprechend wurde „Justice League“ 2017 verrissen. Und Snyder sah zu, wie das Ding verunglückte und war sichtlich persönlich betroffen und aufgewühlt, dass das, was er realisieren wollte, nicht sein durfte.

Zack Snyders Justice League Cyborg
Nicht nur äußerlich verstümmelt: Cyborgs Geschichte sollte das Herz der Geschichte sein, doch Whedons Film kastrierte die Storyline beträchtlich (Quelle: Warner)

Fieber und Zorn des Zack S.

Jahre verstreichen, während die Fanbase mit dem Hashtag #ReleaseTheSnyderCut in den sozialen Netzwerken das Filmstudio Warner auffordert, Snyder nochmal an das verhunzte Elend heranzulassen – mit Erfolg. Im Mai 2020 wird der Snyder-Cut offiziell angekündigt. In den Monaten danach entsteht ein Hype irgendwo zwischen Euphorie eines triumphierenden Fandoms und einer fast schon religiösen Verehrung für den „Sucker Punch“-Regisseur. Der Heiland ist da und sein Werk wird kommen. Die Medien begleiteten das entsprechend und stimmten in den Chor mit ein. Die Erwartungen waren entsprechend hoch und Snyder stand nicht nur vor der Aufgabe, die treuen Fans des DCEU versöhnlich zu stimmen, sondern auch die restlichen Kritiker zu überzeugen. Das Risiko war noch viel höher als 2017, denn nun musste Snyder unter dem Blick von Millionen abliefern. Und er liefert, nicht makellos, aber effektiv. Irgendwie schafft er es aus diesem Rumpf etwas zu bauen, das um so viele Klassen besser ist als Whedons Schnetzelfassung. Da wurden Nachdrehs abgehalten, gekürzt, ergänzt, tausende neue CGI-Effekte integriert und minutiös alles neu zusammengesetzt, damit „Justice League“ endlich Struktur und Seele erhält. Kein Wunder, Snyder dürfte von Feuereifer und einer gewissen Wut angespornt gewesen sein, um diese Kurskorrektur umzusetzen.

Doch nicht nur das: Snyder hat seine Persönlichkeit, seinen Stil einbauen können, der, so abgedroschen er zeitweise auch erscheinen mag, zumindest eine ganz eigene Handschrift trägt. Ganz im Gegenteil zu dem, was Whedon da zusammengedoktert hat. Man kann vor Snyder nur den Hut ziehen. Er schafft es selbst Leute, die der neuen Schnittfassung kritisch gegenüberstanden, zu überzeugen. Dass lediglich eine neue Version einen Film elementar umkrempeln würde, konnten sich viele nicht vorstellen. Doch genau das tritt ein.

Um das zu bewältigen, schmeißt Snyder alles raus, was nicht Identität dieses DC Universums ist. Das sind hier nicht die quietschbunten Superfreunde, sondern Helden, die sich respektieren und zusammen funktionieren. Mehr professionelle Kollegen als dauerwitzelnde Saufkumpanen. Und weil Snyder das begriffen hat, funktioniert sein „Justice League“ recht gut. Es fühlt sich rund an. Die Figuren bekommen sehr viel Raum, sodass diesmal echtes Interesse aufkeimen kann. Verdammt, er schafft es sogar in der kurzen Szene mit Batman und dem Joker die klassische Chemie der Figuren herauszukitzeln. Obwohl Leto immer noch zu fremdartig wirkt, so ist doch zumindest der Charakter in ihm wiederzuerkennen, ganz im Gegensatz zu der Karikatur, die da in „Suicide Squad“ abgeliefert wurde.

Zack Snyders Justice League Profil
Endlich eine ernstzunehmende Einheit: Snyder tilgt den Humor und injiziert der Justice League Seriosität (Quelle: Warner)

Filmische Rehabilitierung

Wie bereits angesprochen, kommen die Figuren diesmal nicht zu kurz, sondern erhalten durch die deutlich gestreckte Laufzeit und neue Storylines mehr Kontur. Besonders Cyborg, respektive Viktor Stone, sei hier erwähnt. Während er ursprünglich eigentlich das Herzstück des Films sein sollte, entfernte Whedons Version ganze Handlungsstränge um die Menschmaschine. Entsprechend uninteressant war das Endergebnis. Zack Snyder rückt das gerade und spendiert der Figur sogar Momente der Menschlichkeit und Tragik. Ein bisschen „Blade Runner“ hier, ein wenig „Terminator“ da. Gerade letzteres mutet ironisch an, weil Joe Morton als Vater von Stone besetzt wurde, während er in „Terminator 2“ ebenfalls als Roboterschöpfer in Form des Wissenschaftlers Miles Dyson aufgetreten ist. Auch die anderen Vertreter der Gerechtigkeitsliga werden weiter ausgebaut, was letztendlich der Chemie zwischen den Figuren zugute kommt.

Während also die Helden mehr Freiraum bekommen, stimmt auch die Weiterentwicklung des Antagonisten Steppenwolf positiv. 2017 nicht mehr als ein gesichtsloser Bösewicht, wird hier deutlich mehr aufgefahren. Wir erfahren, dass er eigentlich für Herrscher Darkseid als Welteneroberer fungiert, um eine Schuld abzuarbeiten. Darkseid selbst mutet wie ein Pendant zu Marvels Thanos an, wirkt allerdings absolut ausdruckslos und darf hier nicht mehr sein, als ein tumber Fleischberg. Nicht schlimm, immerhin wird Steppenwolf ins rechte Licht gerückt. Übrigens bekommt er nicht nur deutlich mehr Screentime und Background spendiert, vielmehr wurde sein gesamtes Design generalüberholt. Durch den Metallpanzer wirkt er nicht nur bedrohlicher, sondern auch ein wenig majestätisch.

Die Dunkelheit als Lichtblick

Alles ist besser in diesem neuen Film. Der von Tom Holkenborg komponierte Score macht richtig Druck, erzeugt dabei Energie und wirkt homogener als Danny Elfmans Beitrag im Whedon-Cut. Das muss sich sogar ein Elfman-Fanboy wie der Autor eingestehen. Elfmans DNA wollte einfach nicht passen, wirkte zeitweise sogar ausgelutscht, da er sich nach Jahrzehnten der Superhelden-Soundtracks und zuletzt durch die Marvel-Melodien auserzählt hat. Kollege Hans Zimmer ist da weiter und hat dem Superheldenkino vorerst den Rücken gekehrt.

Hier geht es zum Verriss von Joss Whedons Film

Die teilweise beschämenden Gags („Dostojweski!“), welche damals durch exzessive Nachdrehs forciert wurden, sind nahezu ausgemerzt. Hier und da geht dadurch auch mal eine Granate flöten („I’m not the one who brought a pitchfork.“), aber das ist zu verkraften. Snyder hat wohl keine einzige Szene von Whedon verwurstet und das sei ihm gegönnt. Er soll sogar gänzlich auf eine Gage verzichtet haben, um unabhängig zu bleiben – vorbildlich! Man merkt, dass es ihm eine Herzensangelegenheit war, die Dinge geradezurücken. Insgesamt wirkt hier alles ernster, düsterer, passender. Die Justice League als professionelle Einheit, nicht als Marvel-Abklatsch und Sprücheklopfer. Schon Whedons Film war nun kein knallbuntes Feuerwerk, aber Snyder drückt dem ganzen seinen charakteristischen Stil auf, verpackt in entsättigte, trostlose Bilder. Das sieht nicht unbedingt attraktiv aus, fügt sich aber besser ins dunkle Gesamtwerk ein.

Justice League Steppenwolf New Design Zack Snyder
Frischzellenkur: Steppenwolf wurde nicht nur optisch grunderneuert, sondern bekommt im Snyder-Cut endlich Profil (Quelle: Warner)

Quadratisch. Praktisch. Gut?

Natürlich gibt es trotz aller Lobhudelei noch deutliche Macken und der Streifen ist weit von Perfektion entfernt. Die dröge Optik im farbarmen Betonlook symbolisiert immer noch alles, was am Kino der letzten zehn Jahre falsch läuft. Die (zugegebenermaßen hübschen) Zeitlupenszenen werden erneut extrem ausschweifend serviert und vielleicht ist der Film mit seinen 242 Minuten zu lang. „Zack Snyders Justice League“ ist damit nochmals um eine halbe Stunde länger als Scorseses Mammutwerk „The Irishman“. Kaum zu glauben. Wer dieses Sitzfleisch nicht mitbringt, der kann den Film portionieren, da die verschiedenen Segmente in klar abgegrenzte Kapitel aufgeteilt sind. Auch ein Epilog ist vorhanden. Damit wirkt der Film zeitweise wie eine mehrteilige Mini-Serie. Beim kompletten Konsum entsteht so fast der Eindruck des Binge Watchings.

Am meisten polarisiert diese neue Schnittfassung jedoch durch ihr Bildformat. Denn statt in gewohnter Breitbild-Optik (Whedon-Cut: 1,78:1) hat sich Snyder für einen deutlich quadratischeren Bildausschnit entschieden, der ansonsten in IMAX-Kinos zu bestaunen ist. Dieser ermöglicht mehr Bilddetails oben und unten, jedoch muss der Zuschauer zuhause mit dicken Balken an den Seiten leben. Das kann das Filmerlebnis auf kleineren TV-Geräten, denn dort muss man die Fassung zwangsläufig schauen, schmälern. Natürlich stört das Bildformat nach einer Stunde nicht mehr, aber welche Wahl hat der Zuschauer denn, außer sich damit zu arrangieren? Selbst ein Christopher Nolan, der ebenfalls begeisterter Fan des IMAX-Formates ist, setzte es in seinen Filmen nur spärlich ein. Snyder zieht es komplett durch und verzichtet auf eine Breitbild-Anpassung für das Heimkino, wie es Nolan sonst immer tat. Ob es eine alternative Widescreen-Fassung auf Blu-ray geben wird, bleibt fraglich.

Natürlich ist es verständlich, dass Snyder seine Sicht und alle Bildinhalte zeigen möchte, die ihm wichtig sind und nicht das beschnittene Erlebnis, welches Whedon vorlegte. 2021 wirkt das 4:3-Format in einem Superheldenfilm jedoch eher anachronistisch. Bei anspruchsvolleren Arthouse-Filmen kann man das mal als Stilmittel einsetzen, aber über Jahrzehnte hat man sich im Blockbuster-Kino einfach an eine andere Optik gewöhnt und ein klarer Standard wurde etabliert. In Zeiten, in denen Menschen durch YouTube, TikTok und Konsorten vermehrt vertikal aufgenommenen Content konsumieren, wirken solche Entscheidungen wie ein Zugeständnis an völlig falsche Sehgewohnheiten. Außerdem ist es für so manchen Filmliebhaber schmerzhaft festzustellen, dass Menschen groß angelegte Filme im iPad-Format auf ihrem Tablet schauen und dann glauben, Kino erlebt zu haben. David Lynch müsste im Dreieck springen, während Scorsese gewohnt besorgt über die Zukunft des Kinos sinnieren würde. Trotz aller Kritikpunkte fühlt sich der Film jedoch als das an, was er ist: Ein persönliches Anliegen.

Zack Snyders Justice League Aspect Ratio 4:3
It’s hip to be square: Snyder serviert sein Helden-Epos im Ritter-Sport-Format (Quelle: HBO Max)

Fazit

Selbst die größten Kritiker dürften an dieser Redemption-Story Gefallen finden und die Fans des DCEU jubeln ohnehin. Zack Snyders Mühen haben sich durchaus ausgezahlt und so hat „Justice League“ endlich Struktur, Charakter und eine prägnante Handschrift bekommen. Alle Fehler, die Whedon 2017 machte, wurden ausgebügelt. Jeglicher unnötig-erzwungene Witz wurde ausradiert. Dafür bekommen die Charaktere Hintergrund und damit mehr Leben eingehaucht. Der Film lässt seine Helden atmen, gibt jeder Figur Respekt und Raum, um sich zu entfalten. Ob dafür unbedingt vier Stunden nötig waren, darüber kann man streiten und auch das angestaubte Bildformat birgt Diskussionspotential. Darüber hinaus tritt Snyder auf der Stelle – „Justice League“ sieht aus wie „Watchmen“ oder „Sucker Punch“, garniert mit den ewig-gleichen Slow-Motion-Aufnahmen. Nichtsdestotrotz liegt hier sein bisher persönlichster Film vor. Und wenn sich Bruce Wayne fragt, ob seine verstorbenen Eltern stolz auf ihn wären, dann spricht da Snyder aus ihm, der mit dem Verlust seiner Tochter und aller Trauer umgehen muss. Dabei gibt es allen Grund, stolz zu sein, denn aus einer Katastrophe von Film einen guten Blockbuster zu formen, durch Fleiß und Leidenschaft, verdient Respekt. Natürlich kann das am Ende nicht formvollendet sein, dafür lief 2017 zu viel schief, aber das Maximum wurde herausgeholt. Kein Meisterwerk, aber endlich ein ordentlicher Film, der zeitweise die Muskeln spielen lässt.

Bewertung


Titel: Zack Snyder’s Justice League
Cast
: Henry Cavill, Ben Affleck, Gal Gadot, Jason Momoa, Ezra Miller, Jeremy Irons, Amy Adams, Willem Dafoe
Regie: Zack Snyder
Produktionsjahr: 2017 / 2021
Produktionsland: USA
Altersfreigabe: FSK 12
VÖ-Datum: 18.03.2021 (Sky Ticket, HBO Max)

Autor:
Sebastian Narkus
Bildmaterial:
Warner, HBO Max

zack snyders justiceleague poster

3 Gedanken zu „„Zack Snyder’s Justice League“-Kritik: Vier Stunden pures Versöhnungskino“

  1. Schrecklich. In allen Ehren an Zack Snyder und was ich von ihm liebe – Nicht dieses DCEU – aber Zack Snyder passt meiner Meinung nach einfach nicht in dieses Justice League Universum.
    Er liebt Schwarz/Weiss und liebt Farben eher abzudunkeln. Müssen wir mal so sagen.
    Denn Farbe nutzt er offensichtlich. Ist aber wo allergisch dagegen.
    Ironischerweise haben aber genau diese DCEU Filme super Kritik bekommen (von wegen Marvel ist farbiger), die farbiger und somit so gesehen „eher“ im Marvel Stil waren:
    – Wonder Woman 1 (Wonder Woman 84 vielleicht nicht. Aber es gibt immer mal fehlschläge.)
    – Aquaman (wohl bunter als sogar das ganze Marvel selbst).
    – Joker Film (Wer hier keine Farbgen erkannt hat im grossen Masse, ist blind. Man siehe sich nur schon das Poster des Kinofilms an. Geschweige den Anzug und die Schminke und sonst vieles im Jokerfilm. Farbiger geht es wohl kaum.)

    Und wieso ist Zack Snyder eher farbenscheu? Ganz einfach:
    Weil er wo einfach irgendwo noch in der Nachkriegszeit hängengeblieben ist, mit seinem Stil.
    Das mag für düstere Charaktere wie vielleicht Watchmen oder auch 300 oder Zombie Filme funktionieren, aber nicht für die DC Haupt-Superhelden (wie Superman und Co.).
    Mir ist also ein Rätsel, wieso es so viele Zack Snyderfans gibt.

    Schaut man sich sein DCEU tatsächlich an, den er aufgebaut hat, erkennt man nur ständige, negative Kritik Weltweit.
    Man of Steel (häftige Kritik, von sehr vielen Fans und Zuschauer).
    Folgend Batman v Superman. Wieder Kritik von den Fans und Zuschauer.

    Und jetzt hypen ihm jeder und jeder will ein Snyder Cut? So hört es sich an.
    Aber die eigentliche Wahrheit ist doch, dass es einfach eine Fanbase gibt, die Zack Snyders Man of Steel liebten.
    Das sind sehr viele, aber es ist nicht die gesamte Zuschauerschaft.

    Ich rate es sind zwar immer noch mind. 50% der gesamten Zuschauerschaft.
    Aber genau so 50% halten nichts vom SnyderVerse und Snyder-Stil.

    Das DCEU wurde durch ihn, DC und WarnerBros komplett versaut.
    Keine anständige chronologie aufbau Filme.

    Batmans Gotham Welt kennt man eigentlich gar nicht im SnyderVerse (dieses DCEU).
    Oder kennst ihr sie? Ich nicht.
    Superman hat noch ein bisschen Boden bekommen, mit einem Man of Steel Origin Movie.
    Das war es dann aber schon.
    Wonder Woman auch. Sie ist die einzige, die man immerhin mit WW84 mehr bekommen hat, von ihrer Welt.

    Aquaman auch jetzt ein Origin. Aber auch verspätet.

    Aber sie wollen schon die grosse Justice League sein, und mind 90% der Zuschauer weltweit begeistern.

    Also ich versteh das nicht.

    Im MCU durfte man erst schön langsam Tony Starks Geschichte und Welt kennen lernen. Von Film zu Film. Man kannte Tony Stark und seine Marotten. Seine Gegner, seine Welt und seine Art und Weise.
    Genau so bei Thor (ja, sogar für Loki nahm man sich Zeit und gab dem Zuschauer einen Boden für ihm).
    Und auch Captain America.
    Sie bekammen alle einen gefestigten Boden, bevor man mehr oder weniger (und das auch nur Schrittweise) zu einem Team wurde. Geschweige (und das ist das schlimmste überhaupt) dass man gleich zum Endgegner kommt.

    Beim DCEU geht man sofort zu Darkseid. Endgame.
    Gleich ein Endspiel.

    WAS SOLL DAS?!!!

    Das ist doch kein DCEU.

    Bei Birds of Prey macht man ein Harley Quinn Film daraus, obwohl jeder Halbfan eigentlich weiss, dass dieser Titel für Batgirl mit den zwei anderen reserviert sein müsste, für ein Kinofilm.

    Das DCEU ist komplett am A**** und da freuen sich irgendwelche SnyderFans nochmals ein Justice League Film zu sehen? Ums verrecken?

    Ich versteh es nicht.

    Naja…. auch ein Softreboot wird daher hier nicht helfen.

    Meiner Meinung nach ist nur und nur ein Full-Reboot hier von Hilfe.

    Viele jommern: „Oh, dieser Henry Cavill geht jetzt weg als Superman.“

    Meine Güte.
    Die Leute jommern immer.
    Kaum kommt dann aber ein neuer zb. Batman raus:
    „Ohh, der ist doch nicht so schlecht. Obwohl ich den letzten wie ein Gott angehimmelt habe, mag ich diesen neuen doch auch.“

    Was wäre also so falsch daran, ein Full-Reboot zu machen, mit neuen Schauspielern?
    Und diesen DC Figuren und diesem DC-Potenziellem Universum das zu geben, was es eigentlich verdient?
    Ein Schrittweise, neu aufgebautes, von Null-Angefangenes, chronologisch vernünftiges, mit Origin und Sequels geortnetes Universum?

    Ja, ich kann mir sogar vorstellen, dass eine andere Schauspielerin eine noch verrücktere Harley Quinn representieren könnte.
    Mein Gott. Es gibt immer wieder Schauspieler und Concepte die das letztere übertrumpfen.
    Margot Robbie ist nicht das Mass aller Dinge in Bezug auf Harley Quinn.

    Sie ist überhaupt die erste überhaupt, die eine Kino Harley Quinn spielt.
    Das wäre ja mal traurig, wenn es da nicht besser Harley Quinns künftig im Kino geben würde, die diese fiktive Figur spielen könnte.

    Genau so für Batman, Sueprman und Co.

    Aber so viele Leute sind Snyder-Fixiert. Mein Gott.
    Versteh ich echt nicht.

    Sehr schade, um das DC-Universum Potenzial und ihre einzelnen Charaktere.

    Ich könnte immer so weiter reden.
    Weil ich verstehe diesen Hype nicht.

    Ich hätte spätestens nach dem versauten Batman v Superman, ein FULL (nicht soft) -REBOOT gemacht.
    Alles Schauspieler, ausnahmslos, entlassen und alles neu aufgebaut.
    Mit vernüftiger, schrittweise, chronologisch geortneter Struktur.

    Ein neuer Superman, ein neuer Batman, eine neue Wonder Woman sogar.
    Ja, sogar eine neue Harley Quinn hätte ich besetzt und alles neu Rebootet.

    Vielleicht hätte ich dieses mal mit Batman angefangen, statt mit Superman.
    Danach vielleicht sogar, nach Batman, mit Flash.
    Dann erst mit Superman und dann mit Wonder Woman.

    Es gibt so viele Möglichkeiten, ein besseres DCEU aufzubauen. Und zwar komplett neu.
    Für mich ist das SnyderVerse vorbei.

    Ich freu mich, dass er und die Fans noch zu diesem Genuss gekommen sind.
    Aber ich hoffe so sehr, dass sie am liebsten ein Full-Reboot (also alles Einstrampfen) machen würden und nicht ein Softreboot.

    Den beim Softreboot vermute dass das gleiche Drama fortgeführt wird.
    Aus dem einfachen Grund (und weshalb es ein Full-Reboot eben braucht):
    CHRONOLOGISCHE, VERNÜNFTIGE ORDNUNG UND AUFBAU EINES UNIVERSUMS.

    Ein Softreboot ist nämlich kein vernünftiger Aufbau, sondern eine Fortführung mit nur eine Änderung des bereits existierenden, chaotischen Universums.

    Das wird meiner Meinung nach nicht funktionieren.

    Aber alle guten Dinge sind ja bekanntermassen drei. Nicht wahr?
    Ergo:
    Wenn sie Pech haben, werden sie also nach diesem Softreboot, nochmals wieder alles hinschmeisesem müssen.

    Tja…………… ich sag ja: FULL-REBOOT.

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  2. Ach ja, vergessen (gleich zu Anfang meines Kommentar oben):
    Zack Snyder liebt eben Schwarz/Weiss.
    Sieht man seine Konzept Art vom Aquaman neuen Anzug an, denn er eigentlich hätte nutzen wollen später in seinem SnyderVerse, erkennt man auch hier wieder (Schwarz/Weiss).
    Denn er hätte Aquaman einen silbernen Gürtel, silberne Stiefel und silberne Armbänder gegeben.
    Im Gegensatz zu James Wan, der vernünftig den Aquaman Grün/Orange gehalten hat. Wofür ich ihm so dankbar bin und der Erfolg es auch beweisst.

    Snyder hat einfach einen zu grauen/düsteren (eben Schwarz/Weiss) stil.
    Und das würgt er überall irgendwie rein.
    Er kann nicht gänzlich auf sei Schwarz/Weiss Ding verzichten.

    Das er nur schon das komische 4:3 Format wählt, zeigt schon, dass er auf so Alt-backen zeugs steht.

    Auch seine Schwarz/Weiss Justice League Poster,…wieder.

    Aber das hat bei diesen Charakteren einfach nichts zu suchen.

    Und genau deshalb passt für mich Zack Snyders Visionen und Geschmack einfach nicht zu genau diesen Helden.

    Er passt eher zu düsteren Welten, wie Zombiwelten oder 300 oder so düstere Charaktere vielleicht noch wie Watchmen.

    Aber nicht zu den Justice League.
    Dafür hat Zack Snyder einfach ein zu starkes Fable für Schwarz/Weiss, dunkle Töne, und dergleichen.

    Das können andere Reggiseure einfach passender.

    Zack Snyder mag vielleicht eine visuelle Stärke haben. Aber er hat nicht den richtigen Geschmack für genau diese DC FARBIGEN Charaktere.
    Er versaut es einfach immer wieder, mit seinem Alt-Backen Geschmack und Look.
    Alle Fareben irgendwie abzudunkeln, oder mit Grau/Silber zu zerstören.

    Ihr wisst schon was ich meine.

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