CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„Death Wish“-Kritik: Bruce Willis sieht rot

Die großen Erfolge von Bruce Willis und Eli Roth liegen schon ein Weilchen zurück. Mit der Neuverfilmung des Charles Bronson Klassikers „Death Wish“ haben sich beide einen Kultfilm des Actionkinos vorgenommen. Herausgekommen ist ein souveränes Remake, das durchaus funktioniert. Dabei wird an den richtigen Stellen modernisiert, ohne völlig auf einen altmodischen Charme zu verzichten.

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CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„The Commuter“-Kritik: Endhaltestelle für Liam Neeson?

„The Commuter“ versprach durch seine Trailer einen zwar sehr einfach gestrickten, aber spannenden Action-Auftritt von Liam Neeson. Erinnerungen an „Speed“ oder „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″  wurden wach. Leider befördert sich Neeson mit diesem Streifen fast selbst aufs Abstellgleis. Warum die Fahrt einfach kein Tempo aufnehmen will, erfahrt ihr in den kommenden Zeilen. Weiterlesen „„The Commuter“-Kritik: Endhaltestelle für Liam Neeson?“

CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„Leatherface“-Kritik: Dosenfleisch statt delikater Horror-Happen

Nach dem sehr schwachen “Texas Chainsaw 3D” versprach “Leatherface” nicht nur einen ernsteren Beitrag zur ikonischen Filmreihe, sondern auch den schonungslosen Ursprung vom Metzger mit der Menschenmaske selbst aufzudecken. Damit hatte man sich große Ziele gesetzt. Leider bekommt man hier kein Gourmet-Steak serviert, sondern falschen Hasen. Weiterlesen „„Leatherface“-Kritik: Dosenfleisch statt delikater Horror-Happen“

CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„Avengers: Infinity War“-Kritik: Gleichgewicht des Giganten

Ganze 18 Filme hat Marvel produziert, um auf „Avengers: Infinity War“ hinzusteuern. Ein Jahrzehnt ist dabei verstrichen. Mit vielen Storylines und jeder noch so kurzen Post-Credit-Szene hat man systematisch auf diesen einen Film hingearbeitet. Ein großes Superhelden-Schaulaufen der Extraklasse. Alle vereint im Kampf gegen einen überlebensgroßen Gegner, dem Titanen Thanos.  Hat sich diese Dekade des Aufbaus gelohnt oder enttäuscht die Helden-Action wie zuletzt DCs „Justice League“?

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CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„Hugo Cabret“-Kritik: Blick durch die jungen Augen eines alten Mannes

Skeptisch konnte man schon werden, als Scorsese mit „Hugo Cabret“ einen Film ankündigte, der weniger seinem Ressort entsprach und obendrein von Kinderschauspielern getragen werden sollte. Unüblich ist da noch eine der netteren Bezeichnungen, denkt man an die vielen blutgetränken Mileustudien, bei denen zumeist Kriminelle im Vordergrund standen. Dazu noch ein Tapetenwechsel vom geliebten, aber mittlerweile ausgelaugten New York ins romantische Paris und es konnte einem schon Angst und Bange werden. Weiterlesen „„Hugo Cabret“-Kritik: Blick durch die jungen Augen eines alten Mannes“

CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„The Disaster Artist“-Kritik: Der Traum eines lächerlichen Menschen

Mys·te̱·ri·um
Substantiv [das]gehoben

1.
Religion
Geheimnis des Glaubens.
2.
etwas Unerklärliches, Rätselhaftes.
„Warum er bei dem Unfall nicht verletzt wurde, das bleibt ein Mysterium.“

Tommy Wiseau ist so ein Mysterium. Bevor sich Hollywoodstar James Franco seiner annahm, war er nur unter eingefleischten Fans bekannt. Mit dem Film „The Room“ etablierte sich Wiseau mal eben als schlechtester Regisseur der Welt, ein Titel, der fast ein halbes Jahrhundert mit Ed Wood in Verbindung gebracht wurde. „The Room“ gilt als Wiseaus Magnum Opus, das Millionen Zuschauer auf der Welt belustigte. Ein Internet-Meme, einfach Kult.
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CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„I, Tonya“-Kritik: Schlittert knapp am Siegertreppchen vorbei

Tonya Harding? Noch nie von gehört. Margot Robbie? Nicht unbedingt eine gute Schauspielerin. Ein Film über den Eiskunstlauf? Pfff… Get out of here! Doch dann las ich begeisterte Kritiken, die den Film in die Nähe der Coens sowie Tarantinos stellten, die Hauptdarstellerin in den Himmel erhoben und die ungewöhnliche Handlung lobten. Auf einmal war ich interessiert. Wir wollen sehen, ob der Film wirklich der dicke Geheimtipp ist, als der er gehandelt wird.
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„Blood Simple“-Kritik: Auf blutiger Spurensuche mit den Coen-Brüdern

Wenn man die Coens durch aberwitzige Filmchen wie „The Big Lebowski“ und „O Brother, Where Art Thou?“ kennen und schätzen gelernt hat, dann ist die Entdeckungsreise in die Vergangenheit doch eine sehr unkomische Angelegenheit. War „Millers Crossing“ schon alles andere als ein vergnüglicher Filmabend, so bleibt einem beim Erstling endgültig das Lachen im Halse stecken. Das tut zwar im ersten Moment etwas weh, ist aber durchaus gut und zeugt einmal mehr von der extemen Bandbreite, die dieses Autorenfilmer-Duo abdecken kann.
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CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

Philosophischer Killer mit Geltungsdrang: „Mann beißt Hund“ im CineCheck

Erst

Jahre vor Oliver Stone hat eine belgische Low-Budget-Produktion gezeigt, wie die Faszination an dem Wesen eines Mörders entsteht und wie leicht es für Beobachter sein kann, diesem zu verfallen. Dabei werden nahezu alle Register gezogen, um dem Zuschauer das Gezeigte so schwarzhumorig, verstörend und absurd wie möglich zu vermitteln, ohne dabei die Realität zu sehr zu überhöhen.
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„Tron: Legacy“ im CineCheck: Ein oberflächliches Vergnügen

1982 revolutionierte Disneys „Tron“ den Science-Fiction-Film und brachte die Tricktechnik auf ein neues Niveau. Vor allem die einprägsame Bebilderung der „Lichtrenner-Duelle“ blieb bis heute in Erinnerung. Die Vorstellung des Menschen in eine künstliche Computerwelt einzutauchen, erhielt vor dem Hintergrund des Videospielbooms der 80er Jahre enorme Bedeutung. Eine Fortsetzung war nicht unwahrscheinlich, aber knapp 30 Jahre später doch ungewöhnlich. Disney wagte das Unterfangen und wurde mit 400 Mio. Dollar an den Kinokassen belohnt.
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„Dark Shadows“-Kritik: Burtons letztes Aufbäumen

Nach einem recht unbheolfenen, wenig überzeugenden „Alice im Wunderland“, kehrt Tim Burton mit dieser Verfilmung einer Fernsehseherie wieder dahin zurück, wo er am souveränsten hantiert, nämliich in die Dunkelheit.

Zunächst wirkt es auch so, als wäre dieser Plan aufgegangen: dunkle Bilder, gotische Atmosphäre, sowie die Themen Liebe und Tod. Wir befinden uns also von Anfang an wieder in vertrauten Gefilden. Dafür sorgt auch Danny Elfman, der sich zwar nie ein Bein ausreißt, aber dessen Verschmelzung mit Burton einfach unüberhörbar ist und den Bildern die nötige, dick-aufgetragene Tragik verleiht.
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„Justice League“-Kritik: Elend im Edelgewand

„Justice League“ ist wie ein schweineteures Edelrennpferd, das während des Rennens stürzt und sich dann elendig Richtung Ziel quält. Es tut wirklich weh, zuzusehen, wie keine der Figuren auch nur ansatzweise Interesse oder Sympathie erweckt. Die Leichtigkeit, die hier anvisiert wurde und die Marvel immer und immer wieder problemlos abliefert, wird durch die dröge Atmosphäre sowie die trostlose Optik völlig verfehlt.
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„Cabin in the Woods“ (2012) Filmkritik

Was ist wahre Leidenschaft zum Horrorfilm? Das Herunterkurbeln der immer gleichen Abläufe, mal mehr, mal weniger originell verpackt und das willenlose Abnicken des ewig konsumierenden Publikums? Oder ist es das Aufzeigen und genüssliche Zurschaustellen aller Schwächen und Makel, die das Genre bis tief zurück in die 80er Jahre behaftet? Wes Craven hat diese Frage bereits gestellt, Drew Goddard und Joss Whedon beantworten sie. Mit geradezu chirurgischer Präzision legen sie die inneren Organe des Horrorkinos frei und beweisen, dass es nur noch durch Zerstörung zu retten ist. Dabei ist ihnen jedes Klischee lieb und billig, um eine große Inszenierung zu vervollständigen, die bis jetzt einmalig scheint.
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