TechCheck, [Produkttest]

Esmart Tatenso Tension Leinwand im Test: Motorisiertes Heimkino-Vergnügen

Fast jeder Filmfreund hat den Traum eines Kinos in den eigenen vier Wänden. Durch Heimkino-Beamer kann dieser Wunsch schnell in Erfüllung gehen, denn auch ohne ein Vermögen auszugeben, findet man schnell brauchbare Projektoren. Was dann noch fehlt, ist eine Leinwand. Im niedrigen Preissegment finden sich leider viele Produkte, die mit Filmgenuss nicht viel zu tun haben. Hässlicher Faltenwurf, eingerollte Seiten und billige Anmutung – hier sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Die Esmart Tatenso Tension Leinwand verspricht jedoch ziemlich viel für relativ wenig Geld. Schauen wir uns also an, wie viel Kino man für 200€ bekommt. Film ab, die Vorstellung beginnt!

Überblick

Bei der Tatenso von Esmart handelt es sich um eine motorisierte Tension-Leinwand. Das bedeutet, dass die Leinwand per Fernbedienung ein- und ausgefahren werden kann und das Leinwandtuch wird an den Rändern mittels eines einstellbaren Seilzugsystems gestrafft. Nervige Wellen und Falten werden auf diese Weise also deutlich minimiert. Neben der Möglichkeit, den Screen mit der normalen Fernbedienung zu bedienen, kann man auch die verkabelte Wandsteuerung dafür verwenden. Die Leinwand selbst wartet mit einem Gain-Faktor von 1,0 auf und bietet eine schwarze Maskierung. Diese hilft den gefühlten Kontrast zu verbessern. An der Oberseite befindet sich dazu ein 50 cm langer, ebenfalls schwarzer Vorlauf. Damit ist auch eine Deckenmontage problemlos möglich, weil die Leinwand weiter herausgefahren werden kann.

Esmart Tatenso Fernbedienung Stecker Netzstecker
Neben einer gewöhnlichen, batteriebetriebenen Fernbedienung gibt es noch eine Steuereinheit, welche am besten an der Wand montiert wird.

Montage

Im Test lag die Variante in 84 Zoll vor. In Anbetracht der Breite des Metallkastens von deutlich über zwei Metern und des Gewichts von rund 12 Kilogramm ist die Montage mit zwei Leuten absolut angeraten. Die Leinwand lässt sich sowohl normal an die Wand schrauben als auch mittels Schwerlastanker direkt an die Decke montieren. Im Test haben wir uns für letztere Variante entschieden. Nachdem die Löcher gebohrt und die beigelegten Metallwinkel an die Leinwand angebracht waren, konnten die mitgelieferten Schwerlastanker festgeschraubt werden. Alles kein Hexenwerk, aber natürlich ist akkurates Arbeiten absolut wichtig, damit das projizierte Bild am Ende nicht schief und krumm auf die Leinwand gebannt wird. Leider ist die Verkabelung der Wandsteuerung doch recht kurz gehalten und im Grunde nur geeignet, falls man eine Steckdose in Deckennähe finden kann. Ansonsten muss man mittels Kabelkanal und Verlängerungskabel nachbessern. Die Kabel zur Wandsteuerung und zum Netzstecker sind jeweils rund 130 cm lang.

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