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CineCheck, [Kino-News]

Legendäres Batman-Comeback: Kehrt Michael Keaton für „The Flash“ als Fledermaus zurück?

Es gibt brandneue Infos zum „The Flash“-Solofilm und die sind eine Sensation! Natürlich soll auch Batman eine Rolle in dem kommenden Superhelden-Streifen spielen. Das überrascht kaum. Was allerdings gerade den älteren DC-Fans die Freudentränen in die Augen treiben dürfte, sind Gerüchte, dass niemand Geringeres als Michael Keaton im Film um den roten Blitz wieder ins Fledermaus-Kostüm schlüpfen könnte.

Laut eines „The Wrap“-Artikels laufen aktuell die Castings, um Batman für den „The Flash“-Solofilm zu besetzen. Dabei sei auch Michael Keaton im Gespräch. Das ist deswegen bemerkenswert, weil Keaton damit wieder in die Rolle schlüpfen würde, die ihn in den späten 80ern zum Weltstar machte. Wir erinnern uns: In „Batman“ knöpfte sich Keaton 1989 den diabolischen Joker (Jack Nicholson) vor. Drei Jahre später folgte 1992 dann schon „Batmans Rückkehr“, in welchem Keaton an der Seite von Danny DeVito und Michelle Pfeiffer wieder durch die düsteren Straßen Gothams streifte. Beide Filme wurden von Hollywood-Regisseur Tim Burton inszeniert und gelten als Vorreiter des modernen Superheldenfilms. An den Kinokassen schlugen Burtons Ausflüge in die Welt von Bruce Wayne mächtig ein.

Zu einer dritten Zusammenarbeit des Duos Keaton und Burton sollte es allerdings trotzdem nicht mehr kommen: 1995 tauschte „Batman Forever“ sowohl Hauptdarsteller als auch Regisseur aus. Val Kilmer schlüpfte ins Kostüm des dunklen Ritters und der jüngst mit 80 Jahren verstorbene Filmemacher Joel Schumacher bekam den Regieposten. Schumacher („Falling Down“) war dann auch 1997 für den universell verschmähten „Batman & Robin“ zuständig.

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Denkt Michael Keaton über ein Batman-Comeback nach? – „The Flash“ könnte einen gealterten Bruce Wayne zeigen (Quelle: Warner Bros.)

Falls man Keaton also nach fast 30 Jahren wieder als Batman zurückbringen möchte, so wäre das nichts weniger als eine kleine Sensation. Unwahrscheinlich ist das ohnehin nicht: Mit Streifen wie „Spider-Man: Homecoming“ und dem kommenden „Morbius“ beweist Keaton, dass er mit dem Thema Superheldenfilm noch lange nicht abgeschlossen hat. In „Birdman“ reflektierte er sogar ironisch die eigene Karriere und thematisierte sowohl Fluch als auch Segen, die mit der Rolle des Caped Crusaders einhergingen. Ein Mini-Comeback  von Burtons Batman gab es übrigens schon 2017 in Zack Snyders „Justice League“. Komponist Danny Elfman verwendete nämlich genau die Melodie für Batman, welche er schon 1989 komponierte. Statt auf Musik aus Christopher Nolans Filmen oder „Batman v Superman: Dawn of Justice“ zurückzugreifen, servierte er nostalgische Klänge. Gut möglich, dass man genau auf diese Nostalgie jetzt stärker setzen möchte.

Viel ist zu „The Flash“ selbst noch nicht bekannt. Der Film soll im Sommer 2022 in den US-amerikanischen Kinos anlaufen und die Idee eines Multiversums voranbringen. Dieses soll quasi die Existenz vieler verschiedene DC-Superhelden-Universen ermöglichen und damit erklären, wie unterschiedliche Versionen der Schurken und Helden zeitgleich existieren können. Was bedeuten könnte, dass Jared Leto und Joaquin Phoenix als Joker parallel existieren. Außerdem würde es theoretisch ermöglichen, dass Robert Pattinsons Bruce Wayne auf Arthur Fleck aus „Joker“ treffen könnte. Theoretisch. Vorlage des Gesamtkonzepts scheint übrigens die „Flashpoint“-Storyline diverser DC Comichefte zu sein.

Die ganze Idee des Multiversums ist für Warner und DC natürlich mittlerweile notwendig, denn neben Widersprüchlichkeiten, mehreren Reboots und parallel verlaufenden Universen dürfte es ansonsten schwierig werden, alle Filme logisch unter einen Hut zu bekommen. Mit dieser Lösung wäre es immerhin möglich, die Filme lose zu verknüpfen. Eins ist sicher: So glatt, wie Marvels Cinematic Universe ineinandergreift, wird es beim DCEU wohl so bald nicht ablaufen.

Ezra Miller soll nach „The Arrow“ und den Filmen „Justice League“ sowie „Suicide Squad“ erneut als Flash verpflichtet werden. Andy Muschietti, bekannt als Regisseur der „Es“-Remakes, ist für die Regie vorgesehen. Produzieren soll erneut Warner.

Wird Michael Keaton wirklich die schwarzen Strumpfhosen entstauben? Wir halten euch auf dem Laufenden, hier auf CMT.


Autor: Sebastian Narkus
Bildmaterial: Warner Bros.

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