CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„Hugo Cabret“-Kritik: Blick durch die jungen Augen eines alten Mannes

Skeptisch konnte man schon werden, als Scorsese mit „Hugo Cabret“ einen Film ankündigte, der weniger seinem Ressort entsprach und obendrein von Kinderschauspielern getragen werden sollte. Unüblich ist da noch eine der netteren Bezeichnungen, denkt man an die vielen blutgetränken Mileustudien, bei denen zumeist Kriminelle im Vordergrund standen. Dazu noch ein Tapetenwechsel vom geliebten, aber mittlerweile ausgelaugten New York ins romantische Paris und es konnte einem schon Angst und Bange werden. Weiterlesen „„Hugo Cabret“-Kritik: Blick durch die jungen Augen eines alten Mannes“

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CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„The Disaster Artist“-Kritik: Der Traum eines lächerlichen Menschen

Mys·te̱·ri·um
Substantiv [das]gehoben

1.
Religion
Geheimnis des Glaubens.
2.
etwas Unerklärliches, Rätselhaftes.
„Warum er bei dem Unfall nicht verletzt wurde, das bleibt ein Mysterium.“

Tommy Wiseau ist so ein Mysterium. Bevor sich Hollywoodstar James Franco seiner annahm, war er nur unter eingefleischten Fans bekannt. Mit dem Film „The Room“ etablierte sich Wiseau mal eben als schlechtester Regisseur der Welt, ein Titel, der fast ein halbes Jahrhundert mit Ed Wood in Verbindung gebracht wurde. „The Room“ gilt als Wiseaus Magnum Opus, das Millionen Zuschauer auf der Welt belustigte. Ein Internet-Meme, einfach Kult.
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CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„I, Tonya“-Kritik: Schlittert knapp am Siegertreppchen vorbei

Tonya Harding? Noch nie von gehört. Margot Robbie? Nicht unbedingt eine gute Schauspielerin. Ein Film über den Eiskunstlauf? Pfff… Get out of here! Doch dann las ich begeisterte Kritiken, die den Film in die Nähe der Coens sowie Tarantinos stellten, die Hauptdarstellerin in den Himmel erhoben und die ungewöhnliche Handlung lobten. Auf einmal war ich interessiert. Wir wollen sehen, ob der Film wirklich der dicke Geheimtipp ist, als der er gehandelt wird.
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PlayCheck, [Artikel], [Spieletest]

„Mad Max“ (PC) im PlayCheck: What is the soul of a man?

Erstveröffentlichung: 3. September 2015 auf Amazon

Für einigen Wirbel sorgte George Miller, der vor kurzem Tom Hardy auf eine postapokalyptische Kino-Odyssee in „Fury Road“ schickte. Nun machten sich die Avalanche-Studios daran, den wahnsinnigen Actionhappen als würdige Videospielumsetzung zu präsentieren. Das ist definitiv geglückt. Warum „Mad Max“ nicht ganz perfekt geworden ist, erfahrt ihr in meinem Test.
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PlayCheck, [Artikel], [Spieletest]

„Fallout 4“ im Test: Gleiche Stärken, gleiche Schwächen

Erstveröffentlichung am 10. November 2015 auf Amazon

Da ist er also endlich, der lang erwartete vierte Teil der „Fallout“-Reihe. Vor wenigen Monaten erst überraschend angekündigt, aber doch von vielen schon seit Jahren erhofft, muss es jetzt große Erwartungen erfüllen. Nun steht es in den Regalen und wie gut es geworden ist, versuche ich in meiner Rezension zu klären.

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PlayCheck, [Artikel], [Spieletest]

Wie die Mutter, so die Tochter: „Alien: Isolation“ im Test

Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2014 auf Amazon

Nach dem fast universell verurteilten „Aliens: Colonial Marines“ wollte SEGA die Wogen glätten und sich wieder auf echten Horror besinnen. Statt Schießbudenfiguren sollte der Xenomorph das erbarmungslose und perfekte Mordinstrument werden, das die Filmreihe im ersten Teil etabliert hat. Ob dies gelungen ist?
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[Artikel], [Kino-News]

„Rambo 5“: Mexikaner, Monster & #MeToo

Sylvester Stallone erinnert manchmal etwas an Quentin Tarantino. Beide gehen ihre Projekte mit einer großen Leidenschaft an, die sie etwas den Blick für ein gutes Organisationsvermögen verlieren lässt. Die Visionen sind dann meist größer als eine realistische Betrachtungsweise. So kündigte Tarantino über die Laufzeit seiner illustren Karriere durchaus einige Projekte an, die nicht über die reine Vorstellungskraft hinauskamen. Filme wie „The Vega Brothers“ oder gar einen Kriegsfilm mit Schwarzenegger & Stallone konnte der gute Quentin leider nicht verwirklichen. Ebenso warten die Fans bis heute geduldig auf „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“. Sly hingegen machte seinen Fans bereits vor gut einem Jahrzehnt den Mund wässrig, als er kurz nach dem Kinostart des vierten Rambo-Spektakels eine weitere Fortsetzung versprach. Weiterlesen „„Rambo 5“: Mexikaner, Monster & #MeToo“

PlayCheck, [Artikel]

„Red Dead Redemption 2“: Rückkehr eines Revolverhelden

John Marston ist eine äußerst populäre und geschätzte Videospielfigur. Gezeichnet als dreidimensionaler Charakter, der seine blutdurchtränkten Tage längst hinter sich gelassen hat, sich Erlösung und Frieden für seine Familie ersehnte. Eine selbstreflektierende, reuevolle Seele. In „Red Dead Redemption“ wird er von miesen Agenten der US-Regierung erpresst und muss wieder zur Waffe greifen. Arthur Morgan hingegen, die Hauptfigur aus dem Prequel, genießt seinen Job als Knochenbrecher & Geldeintreiber augenscheinlich in vollen Zügen. Mit einschüchternden, zynischen Worten und einem miesen Grinsen im Gesicht geht er ans Werk. Im neuesten Streich von Rockstar Games werden die beiden Figuren in der gleichen Gang aufeinander treffen. Das ist nicht nur spannend, sondern auch ein cleverer Schachzug der Entwickler.
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CineCheck, [Artikel], [Kino-News]

„The Predator“: Etwas zu gut getarnt

Shane Blacks „The Predator“ nimmt seine eigene Tagline „You’ll never see him coming.“ bisher äußerst wörtlich. Der Film sollte eigentlich bereits am 9. Februar 2018 erscheinen, wurde mittlerweile aber auf den 14. September verschoben. Ein erster Teaser bzw. Trailer sollte laut Black bereits vor Wochen online erscheinen, doch tatsächlich wurde dieser Trailer nur auf der CinemaCon in Las Vegas gezeigt. Diese fand vor wenigen Tagen statt. Abgefilmte Videos davon sind bisher nicht zu finden. Der Regisseur erklärte indes, dass der Trailer erst Mitte Mai Online erscheinen soll. „The Predator“ bleibt also bis heute unsichtbar.
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PlayCheck, [Artikel], [Spiele-News]

„Slaps and Beans“ – Bud Spencer & Terence Hill Prügelspiel offiziell erhältlich

Wer bei Sprüchen wie „Wenn du denkst, du hast ’nen Dummen vor dir, dann bist du an der richtigen Adresse!“ vergnügt die Ohren spitzt, gehört wohl zur treuen Fanbase der Prügelfilm-Legenden Bud Spencer & Terence Hill. Die Filme sind seit Jahrzehnten Kult und erfreuen sich besonders in Deutschland großer Beliebtheit. Fast 20 Filme haben die beiden in ihrer Karriere zusammen gedreht. Was bisher fehlte, war ein Beat ´em up Videospiel, welches das schlagfertige Duo auch auf den heimischen PC richtig draufhauen ließ. Lange war das ein unerfüllter Traum. Bis das Entwicklerstudio „Trinity Team“ eine Crowdfunding-Kampgane startete, die genau diesen Wunsch erfüllen sollte.
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CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

Philosophischer Killer mit Geltungsdrang: „Mann beißt Hund“ im CineCheck

Erst

Jahre vor Oliver Stone hat eine belgische Low-Budget-Produktion gezeigt, wie die Faszination an dem Wesen eines Mörders entsteht und wie leicht es für Beobachter sein kann, diesem zu verfallen. Dabei werden nahezu alle Register gezogen, um dem Zuschauer das Gezeigte so schwarzhumorig, verstörend und absurd wie möglich zu vermitteln, ohne dabei die Realität zu sehr zu überhöhen.
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SerienCheck, [Artikel], [Serien-News], [Serien-Review]

„Ash vs Evil Dead“ nach Staffel 3 abgesetzt: Abgesang auf den Andersartigen

Mittlerweile wurde vom Starz-Network offiziell bestätigt, dass „Ash vs Evil Dead“ nach der dritten Staffel nicht mehr weitergeführt wird. Grund sollen die mäßigen Quoten sein. Im Vergleich zum Serienstart ist der Zuschauer um 60 Prozent Das betrübt zwei Seelen in mir. Zum einen nervt es den Horrorfilmfan, der die „Evil Dead“-Reihe als einer der abwechslungsreichsten und kreativsten Outputs des Genres empfindet. Zum anderen ist der Serienfan in mir beleidigt, der sich fragt, was an anderen Vertretern wie „The Walking Dead“ so großartig sein soll, dass diese ewig weiterlaufen dürfen. Was ist aus der Horrorfanbase geworden?
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SoundCheck, [Artikel], [Musik-Review]

SoundCheck: „Passover“ von den Black Angels im Vinyl-Test

Anmerkung; Dieser Test bezieht sich auf die Schallplatte. Die Erstauflage hatte ein Prägecover, die aktuelle Pressung leider nicht mehr.

Mit dem Album „Passover“ hat die texanische Psychedelic Rockband „The Black Angels“ ein beeindruckendes Debutalbum abgeliefert, das irgendwo zwischen den „Doors“ und „Jefferson Airplane“ engesiedelt ist. Nicht nur stilistisch setzt sich das Album mit den 60ern und 70ern auseinander, auch inhaltlich werden entsprechende Themen aufgegriffen. Ein gutes Beispiel ist hier der Song „The First Vietnamese War“, der als bebend-anklagende Antikriegshymne bestens in einen Film wie „Apocalypse Now“ gepasst hätte. Besonderer Clou des Songs: ein kurzes, wiederholtes und trockenes Gitarrenriff imitiert den Klang eines kreisenden Helikopters, genial! Die Populärkultur hat die Band schon lange aufgegriffen und immer wieder prominent in Szene gesetzt.
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CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„Tron: Legacy“ im CineCheck: Ein oberflächliches Vergnügen

1982 revolutionierte Disneys „Tron“ den Science-Fiction-Film und brachte die Tricktechnik auf ein neues Niveau. Vor allem die einprägsame Bebilderung der „Lichtrenner-Duelle“ blieb bis heute in Erinnerung. Die Vorstellung des Menschen in eine künstliche Computerwelt einzutauchen, erhielt vor dem Hintergrund des Videospielbooms der 80er Jahre enorme Bedeutung. Eine Fortsetzung war nicht unwahrscheinlich, aber knapp 30 Jahre später doch ungewöhnlich. Disney wagte das Unterfangen und wurde mit 400 Mio. Dollar an den Kinokassen belohnt.
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CineCheck, [Artikel], [Filmkritik]

„Dark Shadows“-Kritik: Burtons letztes Aufbäumen

Nach einem recht unbheolfenen, wenig überzeugenden „Alice im Wunderland“, kehrt Tim Burton mit dieser Verfilmung einer Fernsehseherie wieder dahin zurück, wo er am souveränsten hantiert, nämliich in die Dunkelheit.

Zunächst wirkt es auch so, als wäre dieser Plan aufgegangen: dunkle Bilder, gotische Atmosphäre, sowie die Themen Liebe und Tod. Wir befinden uns also von Anfang an wieder in vertrauten Gefilden. Dafür sorgt auch Danny Elfman, der sich zwar nie ein Bein ausreißt, aber dessen Verschmelzung mit Burton einfach unüberhörbar ist und den Bildern die nötige, dick-aufgetragene Tragik verleiht.
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