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„Mad Max: Furiosa“: Berüchtigte Endzeit-Amazone bekommt eigenes Prequel

„Mad Max: Fury Road“ hat 2015 das Blut von Fans brachialer Verfolgungsjagden ordentlich in Wallung gebracht. Die Mischung aus apokalyptischem Action-Overkill und atemloser Spannung kam sowohl bei Kritikern, als auch beim Publikum bestens an. Besonders beliebt war die Figur der Furiosa, welche mit Charlize Theron in der Besetzung Tom Hardys Titelfigur locker an die Wand spielte. Nun plant George Miller ein Prequel, dass Furiosas Vergangenheit beleuchten soll.

Pläne für einen weiteren „Mad Max“-Film gibt es bereits seit fünf Jahren, denn „Fury Road“ war ein absoluter Überraschungshit. Die Fortsetzung „Mad Max: The Wasteland“ lässt allerdings noch immer auf sich warten. Kein Wunder: George Miller, Schöpfer des staubigen Filmuniversums rund um Straßenkrieger Max Rockatansky, befand sich jahrelang in einem finanziellem Rechtsstreit mit Warner Bros. Dabei ging es um die Einnahmen von „Fury Road“. Umso überraschender kommt nun die Ankündigung, dass eine Art Spin-off in der Mache sei.

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Furiosa (Charlize Theron) war der heimliche Star in „Mad Max: Fury Road“ (Quelle: Warner Bros.)

„Mad Max: Furiosa“ soll dabei ein Prequel, also eine Vorgeschichte der Figur darstellen. Dabei gab es Überlegungen, Theron, ähnlich wie es Scorsese in „The Irishman“ vormachte, mittels CGI digital zu verjüngen. Diese Pläne scheinen nun jedoch vom Tisch, da George Miller die Technik als noch nicht ausgereift erachtet. Daher castet er aktuell eine jüngere Darstellerin. Damit müssten Fans auf eine erneute Involvierung von Charlize Theron verzichten. Gerüchten zufolge ist die argentinisch-britische Schauspielerin Anya Taylor-Joy („The Witch“, „Split“) im Gespräch, die Rolle der beinharten Ödland-Amazone zu übernehmen.

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Könnte bald die Nachfolge von Charlize Theron antreten: Anya Taylor-Joy (Quelle: „The Witch“, Universal Pictures)

Miller möchte mit dem Projekt beginnen, sobald er “Three Thousand Years of Longing” mit Idris Elba und Tilda Swinton fertiggestellt hat. Nachdem sich die Dreharbeiten für diese Produktion aufgrund der Corona-Epidemie massiv verzögerten, müssen sich Endzeit-Fans also noch ein wenig in Geduld üben. Dabei ist der „Furiosa“-Standalone-Streifen schon eine ganze Weile in Planung. Bereits während der Produktion von „Fury Road“ arbeitete man an einem Drehbuch, dass die kurzgeschorene Kämpferin weiter in den Fokus rücken sollte.

Inhaltlich will Miller erzählen, wie Furiosas Leben im „Grünen Land“ (engl.: „Green Place“) ausgesehen hat, warum sie den Stamm der Vuvalini hinter sich ließ und wie sie zu der Kampfmaschine wurde, welche die Zuschauer in „Fury Road“ so ins Herz schlossen.

Obwohl Theron nicht mehr an der Produktion beteiligt sein soll, möchte Miller trotzdem mit den beteiligten Filmschaffenden weiterarbeiten, die „Mad Max: Fury Road“ zu einem Kino-Hit machten. So wird auch Produktionsdesigner Colin Gibson wieder mit an Bord sein. Eine opulente Schlachtplatte wird uns wohl also auch dieses Mal erwarten.


Autor: Sebastian Narkus
Bildmaterial: Warner Bros., Universal Pictures
Quelle: New York Times

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2 Gedanken zu „„Mad Max: Furiosa“: Berüchtigte Endzeit-Amazone bekommt eigenes Prequel“

    1. Es ist schon amüsant, dass eine Modebloggerin, die teilweise 20-25 Kommentare unter ihren Artikeln hat, auf so einer kleinen Seite wie hier kostenfrei Werbespam verteilen muss. Den identischen Kommentar inkl. Link verteilst Du ja öfter. Böse, böse.

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