In eigener Sache

Meine DSGVO To-do-Liste oder „Late to the Party“

Hallo liebe Leser,

die Deadline zur DSGVO rückt immer näher und das ist für mich besonders schwierig, da CMT ja erst einen Monat alt ist. Ich war dementsprechend erst spät darüber im Bilde. Aber ohnehin ist Prokrastination eine meiner herausragendsten Eigenschaften.  Dennoch kümmere ich mich natürlich um die geforderten Auflagen.

Folgendes wird umgesetzt:

– YouTube-Videos werden von mir nicht mehr eingebettet, da so anscheinend Daten an YouTube geschickt werden. Stattdessen mache ich einen Screenshot vom Vorschaubild des Videos und verlinke über dieses nur direkt auf die Video-Seite selbst. Ein einfacher Link sozusagen. Das ist bequem und behält die Ästhetik bei. Ältere News habe ich bereits entsprechend nachbearbeitet.

– Das Impressum und die Datenschutzklauseln werden entsprechend angepasst.

– Die Aufklärung über die Cookie-Nutzung hat WordPress bereits selbst integriert.

– Twitter-Widgets werden in den nächsten Tagen bis auf weiteres deaktiviert. Die Links zu den Social-Networking-Auftritten von CMT werden, sofern notwendig, unter einem separaten „Verbinde Dich mit CMT“ Unterpunkt geteilt.

– Sollte WordPress das Kontaktformular nicht entsprechend anpassen, werde ich entweder ein Häkchen implementieren, mit dem sich der Nutzer zur Übertragung der Daten einverstanden erklärt oder ich teile unter „Kontakt“ lediglich meine Email-Adresse mit.

– Bei der Kommentarfunktion und Gravatar muss WordPress nachbessern. Der Austausch mit der Community ist ein großer Eckpfeiler für mich und das wird sich nicht ändern.

– Die Funktion, die Artikel bei Twitter, Facebook und co. zu teilen, wurde bis auf weiteres deaktiviert.

Das sind erst mal meine Maßnahmen und ich hoffe, dass einiges davon gar nicht notwendig ist. Da ich die Seite nicht selbst über einen eigenen Server hoste, sondern nur über die einfache Internetseite selbst konfiguriere, ist der Spielraum hier ziemlich eingeschränkt.

Wichtige Plugins für die DSVGO werden von WordPress hinter einer Paywall versteckt. Natürlich muss es dafür der Business-Tarif sein, für den mal eben 300€ zu löhnen sind. Als Privatmann ist dieser natürlich unsinnig und WordPress muss auch kostenlos für jeden User sicherstellen, dass er die rechtlichen Gegebenheiten einhalten kann.

Was meint Ihr?

Danke für Euer Feedback!

Liebe Grüße
Sebastian

[Update]

Die Avatare und Emojis habe ich nun komplett deaktiviert. Außerdem erscheint beim Verfassen eines Kommentars nun unter dem Feld eine Datenschutzaufklärung.

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12 Gedanken zu „Meine DSGVO To-do-Liste oder „Late to the Party““

  1. Worpress muss nachbessern, da bin ich ganz deiner Meinung. Dass Zusatzfeatures etwas kosten ist ja schön und gut, aber die Minimalvoraussetzungen (in diesem Fall eben die rechtlichen) sollten auch bei der kostenlosen Variante enthalten sein, sonst wäre die ja komplett sinnlos … Bei mir habe ich die Kommentare aber erst mal abgeschaltet, auch wenn’s mir eigentlich nicht recht ist :/
    LG Michaela

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    1. Hallo,

      ich betreibe die Seite erst seit einem Monat, darum bin ich blöderweise noch nicht darauf gekommen. Wenn Du /wp-admin an Dein URL hängst, kannst Du dort unter Settings/Diskussionen einstellen, dass im Kommentarfeld eine Anmerkung angehängt wird, wie die Daten verarbeitet werden. Immerhin etwas und ist für die DSGVO so wohl vorgesehen. Außerdem kann man im Admin-Bereich auch die Avatare komplett deaktivieren, um so keine Verbindung zu Gravatar herzustellen. Das geht auch alles gratis. Vielleicht wusstest Du das schon. Ich bin erst jetzt drauf gestoßen, Anfänger halt. So lasse ich die Kommentarfunktion offen, da ich alles getan habe, was mir möglich ist.

      Beste Grüße

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      1. Ah, das mit der Anmerkung wusste ich noch nicht, danke für den Hinweis! Eines, was aber wohl doch noch stört (stören könnte?), ist die Verwendung von Askimet … Oder doch nicht? Keine Ahnung …

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      2. Das weiß der Geier. Wenn man es in der Datenschutzerklärung entsprechend erwähnt, soll das wohl unproblematisch sein, zumal es ja auch notwendug ist, um eine Seite führen zu können. Bei mir wurde schon ordentlich Spam verteilt, teilweise 70 Beiträhge in einer Stunde. Es liegt im berechtigten Interesse eines Seitenbetreibers, seine Seite zu schützen. Bei mir landet das noch in der Erklärung, habe das Feature ja ohnehin erst vor wenigen Tagen entdeckt.

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      3. Ah, okay. Die Funktion mit dem Datenschutz-Hinweis bei den Kommentaren habe ich inzwischen gefunden. Vielleicht mache ich die Kommentare dann doch bald wieder an … So komplett ohne Rückmeldung und Austausch ist das ja schon doof :)

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      4. Ich denke, das fällt unter den Punkt notwendiges Mittel um die Seite betreiben zu können. Ohne Austausch, ohne zu wissen, was sich Menschen wünschen und was gut oder schlecht auskommt, kann man doch gar nicht auf die Menschen zugehen und Content liefern, der gerne gelesen wird. Ich lasse mir das jedenfalls nicht wegnehmen. Ohnehin wird stark übertrieben, wenn es um die DSGVO geht. Ich versuche da etwas zu entspannen.

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      5. Das hört sich auf jeden Fall nach einer guten Einstellung an. Eine Frage hätte ich dann noch, die mir grad gekommen ist: Wie handhabst du das mit den Kommentaren? Muss man bei WP (oder Facebook o. ä.) angemeldet sein, um zu kommentieren, oder darf prinzipiell jeder kommentieren (auch ohne Angabe von Name bzw. E-Mail-Adresse, wobei dann trotzdem auch die IP übermittelt wird)? LG

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      6. Das weiß ich leider gar nicht. Imo muss man bei WordPress eingeloggt sein, oder? Manche Leute binden ja Disqus stattdessen ein. Habe bis jetzt noch keine Kommentare gehabt von leuten, die keinen Blog bei WordPress haben. Grüße

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